Kursfahrt der Lateinkurse aus den Jahrgängen 9 und 10 nach Trier

Am Montagmorgen, den 15.1.2024, machten wir, die Lateinkurse der Jahrgänge neun und zehn, uns gegen 8:30 am Hauptbahnhof Ludwigshafen im Zug auf dem Weg in die älteste Stadt Deutschlands – nach Trier.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir die Jugendherberge Trier-Römerstadt, die direkt am Westufer der Mosel liegt. Als Erstes stand die individuelle Erkundung der Kulturstadt an. Nach einem circa halbstündigen Fußweg erreichten wir, gemeinsam mit unseren Fachlehrern Frau Schnell und Herrn Uhrig, die Trierer Innenstadt. Unser erster Eindruck der Umgebung fiel sehr positiv aus. Vorbei an vielen alten Häusern und Geschäften, die im Barockstil auftreten, ging es zum ersten UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt Trier, der Konstantinbasilika!

 

An der Konstantinbasilika angekommen, bekamen wir von einer MSS-Schülerin aus Trier, die Teil der UNESCO-Scouts ist, eine Führung durch die alte Basilika, die ursprünglich im Römischen Reich lediglich als Thronsaal des Kaisers diente und die Macht sowie den damaligen Reichtum der Römer zeigen sollte. Heute ist dieses 70 Meter lange und 30 Meter hohe Bauwerk eine evangelische Kirche.

Nach der großartigen Führung war es uns, nachdem wir noch den Trier Dom und die Liebfrauenkirche zu sehen bekommen hatten, in Kleingruppen freigestellt, die Stadt weiter zu erkunden oder zurück in die Jugendherberge zu kehren. Für die Abende war in der Jugendherberge für reichlich Spaß und Unterhaltung gesorgt. Tisch- sowie Gruppenspiele, Billard oder ein Tischkicker sorgten bei uns für reichlich Spaß.

Am nächsten Tag stand ein Besuch im Trierer Landesmuseum an. Das Museum gab Eindrücke über die ganze Geschichte der Stadt Trier mit dem Schwerpunkt Römisches Reich. Die absoluten Highlights der Besichtigungen waren auf jeden Fall der Trierer Goldschatz sowie die Kunst aus Glaskeramik.

Selbstverständlich durfte auch die Besichtigung der namhaften Porta Nigra nicht fehlen. Auch hier erfuhren wir, durch die Führung einer Trierer Schülerin aus der zehnten Klasse, die auch Mitglied bei den UNESCO-Scouts ist, dass die Porta Nigra hauptsächlich bei den alten Römern zur Verteidigung der Stadt vor Angreifern, aber auch als Zollamt diente. Im Mittelalter diente die Porta Nigra auch als Kirche des Mönchs Simeon.

Ein Besuch im Amphitheater blieb uns leider wetterbedingt verwehrt. Dafür waren jedoch die Kaiserthermen, die damals größten Thermen außerhalb von Rom, umso eindrucksreicher.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen ging es für uns am Mittwoch mit dem Zug zurück nach Ludwigshafen. Trotz der schwierigen Wetterlage kamen wir alle gesund nachhause! Unser Fazit lautet: Durch die Mischung aus Besichtigungen und Freizeit hatten alle Spaß. Es war insgesamt eine sehr eindrucksreiche und gut organisierte Fahrt, aus der man viel Wissen, Eindruck und Spaß für den weiteren Lateinunterricht mitnehmen kann und die zugleich für ein besseres Kennenlernen untereinander sorgte!