Die IGS Ernst Bloch ist MINT-freundliche Schule

Seit dem 25.09.2012 ist die IGS Ernst Bloch eine



Diese Auszeichnung wurde uns an diesem Tag in Mainz für unser außerordentliches Engagement im MINT-Bereich
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verliehen.



Die IGS Ernst Bloch ist die einzige Gesamtschule in Rheinland-Pfalz, die diesen Titel führen darf.
 
Wir erreichten den Status einer MINT-freundlichen Schule, indem wir einen einheitlichen Standardkriterienkatalog erfüllten.

Die IGS Ernst Bloch besitzt einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.
Das Unterrichtsangebot im Fach Mathematik ist in den Klassen 5 bis 7 um  drei zusätzliche Stunden erweitert.
Ebenfalls drei Stunden mehr im Vergleich zu anderen Schulen werden im Fach Naturwissenschaft (NaWi) im gleichen Zeitraum erteilt.

Unsere Gesamtschule bietet im MINT-Bereich für naturwissenschaftlich interessierte
Schüler/innen Arbeitsgemeinschaften an.
Aktuell sind dies:    

  • Schüler experimentieren (für die Jahrgänge 5 und 6)
  • Chemische und physikalische Experimente für Fortgeschrittene
    (ab Jahrgang 8)
  • TheoPrax-Projekte

Alle Schüler im Jahrgang 6 machen einen PC-Führerschein.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schülern bei der Teilnahme an MINT-Wettbewerben.

Unsere Schule unternimmt regelmäßige Exkursionen an die TU Kaiserslautern (Schülerinnen-Tag und TechnoTag), zum Deutschen Museum in München und zur CeBit nach Hannover.
Unsere Schule baut den Besuch des technisch-naturwissenschaftlichen Museums TECHNOSEUM in Mannheim in den Unterricht ein. Ebenso werden regelmäßig Besuche des Pfalzmuseums für Naturkunde – POLLICHIA-Museum Bad Dürkheim, des Dynamikums in Pirmasens und des Technikmuseums Speyer/Sinsheim durchgeführt.

Jedes Jahr nehmen wir am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.

Die Förderung der MINT-Fächer im Unterricht ist vielfältig:

Wir setzen Freihand-Experimente und Projektarbeit in der Unterrichtsgestaltung ein.
Im Rahmen des Wahlpflichtfaches werden im Lernfeld „Mensch-Natur-Technik“ (4stündig pro Woche) in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 beispielsweise folgende Lernprodukte erstellt:

  • Arbeiten mit Holz (Fledermauskasten)
  • Traum vom Fliegen (Papierflieger, Gleiter aus Holz)
  • Unsere Nahrungsmittel (Gummibärchen)
  • Bau und Steuerung von Robotern (Fahrzeuge)
  • Energie der Sonne und ihre Nutzung (Sonnenkollektoren)
  • Pflanzen selber züchten (säen, pflanzen und Früchte ernten)
  • Kleine Tiere überall (Beobachtungshilfe für Regenwürmer und ein Vivarium für Stabheuschrecken)
  • Blütenpflanzen und die Kraft der Kräuter (zu Cremes verarbeitete Blütenpflanzen aus dem Schulgarten)
  • Man ist, was man isst! (Fotoreihen vom gesunden Frühstück)
  • Von der Klette zum Klettverschluss (Versuchsergebnisse in einer Bionik-Ausstellung)

Die Schule verwendet bestehende Mittel zur entsprechenden Ausstattung der MINT-Unterrichtsräume. Zum Beispiel haben wir gerade das Messsystem CASSY neu angeschafft und planen systematisch die Erweiterung des Systems.
Die Schule bemüht sich darum, weitere Mittel dafür einzuwerben.

In den Jahren 2002-2008 unterrichteten wir in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 nach einem eigenen Konzept. Aufbauend auf dem PING-Konzept erarbeiteten wir dazu mit Unterstützung des Pädagogischen Landesinstitutes Bausteine mit fächerübergreifendem Ansatz. Durch Ausdehnung dieses Faches NaWi über die Orientierungsstufe hinaus ist es gelungen, für alle Schülerinnen und Schüler durchgehend von der 5. bis zur 10. Klasse alle Naturwissenschaften zu etablieren und damit den Stellenwert der Naturwissenschaften im Fächerkanon zu erhöhen. Noch heute bedeutet das für unsere Schülerinnen und Schüler: Das Fach NaWi (jetzt mit neuem Lehrplan) wird mit insgesamt 8 Stunden in den Klassenstufen 5 bis 7 unterrichtet, danach die drei Naturwissenschaften getrennt jeweils zweistündig in den Klassenstufen 8 bis 10, teilweise mit dem Schwerpunkt Experimentieren in halben Klasse, teilweise nach Leistungsstufen getrennt.

Unsere Schule informiert über MINT-Berufsprofile.
Dazu laden wir zur Berufswahlorientierung externe MINT-Experten, z.B. einen MINT-Botschafter ein.
Besondere Aktivitäten sind dabei die Fachhochschulinfo in der BASF für die 12. Klasse und die Berufsorientierungstage bei der BASF
Wir informieren die Eltern über MINT-Projekte und bieten jährliche Elternabende zur Fächer- und Berufswahl. Dabei werden die Eltern einbezogen, indem sie z.B. über ihre Ausbildung und ihren Job berichten.

Die IGS Ernst Bloch war eine der ersten Schulen, die sich an „Medienkompetenz macht Schule“ beteiligten. Dabei setzen wir das System Skolelinux für unsere Schulrechner ein. Die gesamte Schule ist über Kabel, bwz. WLAN vernetzt.
Die Medienkompetenz ist zusätzlich ein zentraler Bestandteil unseres Qualitätsprogramms.

Unsere Schule nutzt die von der BASF speziell für Schüler eingerichteten Labore „X-Plore Oberstufe“, für die Chemie und „X-Plore Biotech“, für die Biologie.

Das Ernst Bloch Zentrum Ludwigshafen ist Kooperationspartner unserer Schule.

Wir pflegen den Kontakt zu folgenden MINT-Partnern:
-           TheoPrax-Kommunikationszentrum
            (Lokales Zentrum ist  an der Schule angesiedelt),
-           Wirtschaftsjunioren Mannheim,
-           Texas Instruments

Die IGS Ernst Bloch ist aktives Mitglied im größten AK SchuleWirtschaft (Rheinpfalz) des Landes Rheinland-Pfalz. Dadurch entstehen Kooperationen u.a. mit anderen Schulen.

Ansprechpartner: Heinz Matheis (Heinz.Matheis@igs-ernstbloch.de)

 

letzte Änderung: 05.11.2012